Viele Helfer machten ein Wunder möglich. Dabei gab es Bahnfans, die ehrenamtlich gearbeitet haben und sich ihren Traum vom Dasein als Lokführer verwirklichen wollten. Außerdem wurde viel gespendet, so dass sich die Träume etwas schneller verwirklichen konnten. Staatliche Gelder beziehungsweise Zuschüsse standen dabei nicht zur Verfügung. Gerichtet war das Augenmerk dabei nämlich auf die Wiederinbetriebnahme der Dampfbahn am Furkapass. Dabei haben Sie eine Zeit von 28 Jahren mit viel Kleinarbeit verbracht, doch hat es sich gelohnt. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und die ersten Wochen des Betriebs vergangen. Besonders glücklich sind dabei Eisenbahnfans und Liebhaber der Hochalpen.

Furka Dampfbahn
Die Fahrt führt nun wieder in die Hochalpen hinauf, wobei Gäste am Rhonegletscher vorbeigeführt werden. Sie sitzen dabei in den historischen Waggons, mit denen einst Passagiere ihre Fahrten im Glacier-Express erlebten. Gezogen werden diese Wagen von Dampfloks, die etwa 100 Jahre alt sind. Ganz besonders Liebhaber der Bahn fühlen sich zu diesem Projekt hingezogen, so dass der Verein inzwischen etwa 7.500 Mitglieder zählt. Darunter befinden sich sehr viele Männer, doch die Romantik der Dampfzüge kehrt auch immer mehr bei jüngeren Familien ein. Schließlich durchqueren sie im Wallis eine Landschaft von Gebirgen, die eine ganz besondere Schönheit bietet. Der Furkapass wird über einen Tunnel durchquert, wobei die Loks „Furkahorn“ und „Gletschhord“ im Mittelpunkt stehen. Sie sind wieder in die Heimat zurückgekehrt, nachdem sie ursprünglich vor mehr als sechs Jahrzehnten nach Vietnam verkauft wurden.
Der Gipfel vom Furkapaß krönt mit einer faszinierenden Aussicht einen erlebnisreichen Tag.


